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Bentley legt nach: Flying Spur 2026 mit 680 PS‑Hybrid und einstellbaren Luxus‑Interieurs – die stärkste Spur aller Zeiten?

Bentley hat seine Flying Spur überarbeitet und liefert damit ein deutliches Statement: Luxusbetrieb und Performance müssen sich nicht ausschließen. Das Facelift bringt neben einem frischen Design vor allem technische Neuerungen – allen voran die Rückkehr einer besonders kräftigen S‑Variante mit Hybridantrieb und 680 PS Systemleistung. Für Freunde großer Limousinen bedeutet das: mehr Dynamik ohne Verzicht auf den gewohnten Komfort. Ich habe mir die wichtigsten Details angesehen und eingeordnet, was das Update für Fahrer, Käufer und die Marke Bentley bedeutet.

Design: reduzierte Linien, neue Scheinwerfer

Optisch ist die Flying Spur subtil modernisiert worden. Auffälligstes Merkmal ist die Rückkehr zu Einzelscheinwerfern auf jeder Seite – eine Konzeption, die Bentley zuletzt in den 1960er Jahren bei Limousinen verwendete. Die Front wirkt dadurch klarer und näher an der aktuellen Continental‑GT‑Familie. Die Kühlergrill‑Architektur wurde in den Stoßfänger integriert, die früheren Luftschlitze an den Kotflügeln sind nun glatte Flächen mit integriertem Emblem. Am Heck zeigen sich überarbeiteter Kofferraumdeckel und neue Leuchten sowie eine lackierte Kennzeichenleiste. Optional sind neue 22‑Zoll‑Räder erhältlich, die dem Wagen einen noch wuchtigeren Auftritt verleihen.

  • Wirkung: moderner, geschlossener Auftritt statt aufgebrochener Flächen.
  • Detail: Blackline‑Option für die S‑Variante betont die Sportlichkeit.
  • Technik: High Performance Hybrid und 680 PS

    Das technische Herzstück der Überarbeitung ist die neu aufgelegte Flying Spur S mit dem „High Performance Hybrid“ – einer Kombination aus leistungsstarkem Verbrenner und Elektrounterstützung. Das System weist eine Systemleistung von 680 PS und ein maximales Drehmoment von 930 Nm auf. Damit ist die S‑Version die stärkste Flying Spur, die Bentley je angeboten hat. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei angegebenen 307 km/h.

  • Leistungsplus: rund +20 % gegenüber der vorherigen S‑Variante.
  • Antrieb: hybride Abstimmung für maximale Performance ohne reine Verbrenner‑Limitierung.
  • Fahrdynamik: elektronische Helfer für mehr Kontrolle

    Um die erhöhte Leistung sicher zu beherrschen, stattet Bentley die Flying Spur S mit einer Reihe technischer Hilfen aus: ein elektronisch geregeltes, begrenztes Sperrdifferenzial an der Hinterachse, eine aktive Allradantriebsschaltung, Torque‑Vectoring sowie adaptive Dämpfer und eine zweiventilige Dämpfersteuerung. Besonders bemerkenswert ist die aktive Rollstabilisierung auf 48‑Volt‑Basis, die Seitenneigungen deutlich reduziert und so die Agilität erhöht, ohne den Komfort zu opfern. Die Bremsanlage wurde ebenfalls auf mehr Reserven getrimmt – vorne kommen jetzt Sechskolben‑Bremssättel zum Einsatz.

  • Nutzen: Kombination aus Komfort und Präzision – wichtig bei schwereren, potenten Limousinen.
  • Fahrgefühl: mehr Direktheit und Stabilität in schnellen Kurven.
  • Interieur: Virtuoso Collection und neue Individualisierung

    Im Innenraum setzt Bentley weiter auf handwerkliche Exzellenz und feine Materialien. Mit dem Facelift erscheint die „Virtuoso Collection“, eine Sonderausstattung, die unter anderem das Naim‑for‑Mulliner‑Sound‑System (21 Lautsprecher) umfasst und die Innenräume in drei abgestimmten Farb‑ und Materialthemen anbietet: Soprano, Tenor und Bass. Die Sitze können jetzt in fünf verschiedenen Ausführungen bestellt werden, und jedes Sitzmuster erfordert rund zwölf Stunden Feinarbeit – ein Hinweis auf den hohen Individualisierungsgrad.

  • Akustik: Naim‑System für audiophile Ansprüche.
  • Exklusivität: Champagne‑Gold‑Einlagen und speziell abgestimmte Lederkonzepte.
  • Produktion und Verfügbarkeit

    Bentley plant den Produktionsstart der überarbeiteten Flying Spur ab September im Werk Crewe. Bestellungen sind ab sofort möglich, die ersten Auslieferungen erfolgen voraussichtlich im vierten Quartal 2026. Das Modell platziert sich klar im Luxussegment, adressiert aber auch Kunden, die sportliches Fahren in einer großen Limousine suchen.

  • Lieferstart: Q4 2026 angekündigt.
  • Produktionsstandort: traditionsreiches Crewe, England.
  • Marktpositionierung: Luxus trifft Performance

    Mit dem Facelift stärkt Bentley die Position der Flying Spur im Segment der Luxuslimousinen, die zugleich sportliche Eigenschaften besitzen. Die S‑Variante zielt auf Kunden, die mehr Dynamik verlangen, ohne auf handwerkliche Veredelung zu verzichten. Konkurrenzmodelle aus Deutschland, Italien und Großbritannien werden sich an den Zahlen messen müssen – Bentley bietet nun eine sehr potente Alternative mit hohem Individualisierungsgrad.

  • Zielgruppe: wohlhabende Käufer mit Anspruch an Performance und Komfort.
  • Wettbewerb: Mercedes‑Maybach, Rolls‑Royce, Aston Martin und ausgewählte Sportlimousinen.
  • Für Enthusiasten in und um München ist die neue Flying Spur S ein spannendes Produkt: Sie verbindet tradi­tionelle Bentley‑Werte mit modernen, fahrdynamischen Technologien. Ob die Kombination aus Luxus und sportlicher Härte auf der Straße wirklich so harmonisch funktioniert, wie die Zahlen versprechen, bleibt eine Frage für die ersten Testkilometer. Eines steht jedoch fest: Bentley bleibt ein ernstzunehmender Player, wenn es darum geht, luxuriöse Großlimousinen mit beeindruckender Leistung zu vereinen.

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