BMWs großes Finale: RiesensUV für die USA, Modellstreichungen und die Neue Klasse – das ändert sich jetzt für Käufer

BMWs großes Finale: RiesensUV für die USA, Modellstreichungen und die Neue Klasse – das ändert sich jetzt für Käufer

Hyundai hat mit der neuen Tucson‑Generation einen mutigen Schnitt gewagt: Außen- wie Innenraum wurden nahezu komplett neu gestaltet, das Volumen wächst merklich und die Antriebs‑ und Assistenzpalette deckt künftig alle Elektrifizierungsstufen ab – vom 48‑V‑Mild‑Hybrid bis zum 292‑PS‑starken Plug‑in‑Hybrid. Für Käufer in Deutschland und Autofans in München bedeutet das: mehr Platz, mehr Technik, aber auch Entscheidungen bei der Motorwahl und Alltagstauglichkeit. Ich habe die wichtigsten Fakten zusammengefasst und eingeordnet.

Maße und Raumgefühl

Die neue Tucson‑Generation wächst auf 4,56 Meter Länge und verfügt über einen Radstand von 2,72 Metern. Das ist deutlich mehr als beim Vorgänger und schlägt sich direkt in der Innenraumwirkung nieder: großzügige Kniefreiheit auf der Rückbank und ein Kofferraumvolumen von bis zu 695 Litern sind handfeste Argumente für Familien und Vielfahrer. Die Rücksitzbank ist 40:20:40 teilbar und verschiebbar — praktisch für den täglichen Bedarf und lange Urlaubsfahrten.

Design: markant und muskulös

Wer einen Tucson im Stil der sanften „Art of Steel“-Linien erwartet hat, wird überrascht: Hyundai setzt auf klar modellierte Flächen, scharfe Kanten und einen athletischen Auftritt. Besonders auffällig sind die horizontalen Lichtklingen vorn und hinten. Diese leuchten indirekt auf die Karosserie und erzeugen je nach Distanz unterschiedliche Lichtwirkungen — ein moderner, wiedererkennbarer Auftritt bei Nacht.

Innenraum und Bedienkonzept

Im Cockpit debütiert das „Curve of Upholstery“-Konzept mit weichen Oberflächen und einem tiefen Ablagefach unter der zweischichtigen Instrumententafel. Messerscharfes Tablet‑Design im Zentrum: ein Infotainment‑Display von bis zu 17 Zoll (Serie 12,9″) kombiniert mit einem 9,9‑Zoll‑Instrumentendisplay. Hinter der großen Darstellung steckt die neue Software Pleos Connect mit KI‑Funktionen. Hyundais clevere Entscheidung: Die wichtigsten Klima‑Bedienelemente bleiben physisch unter dem Display — ergonomisch klug und weniger ablenkend beim Fahren.

Materialqualität und Haptik

Hyundai hat die Sicht‑ und Griffqualitäten verbessert: dort, wo die Augen hinfallen, wurden weichere Materialien und durchdachte Details verbaut. Hartplastik findet sich hauptsächlich in Bereichen, die weniger in den Blick fallen. Das Gefühl im Innenraum ist insgesamt aufgewertet, ohne in Premium‑Preisregionen vorzudringen — ein gutes Gleichgewicht für Käufer, die Wert auf Ausstattung und Alltagstauglichkeit legen.

Antriebsportfolio: von mild bis PHEV

Die Motorenpalette ist bewusst breit aufgestellt: Basis bleibt ein 1.6 Turbo mit 150 PS, dazu kommen Mild‑Hybrid (48 V), Full‑Hybrid (~245 PS) und Plug‑in‑Hybrid mit bis zu 292 PS. HEV und PHEV sind optional auch mit Allrad erhältlich. Die PHEV‑Version verwendet eine 17,1‑kWh‑Batterie mit einer offiziellen elektrischen Reichweite von bis zu 81 km (mit 17‑Zoll‑Rädern). Hyundai bevorzugt hier ein leichtes Batteriepaket für realistisch nutzbare Elektroreichweiten statt unnötig hoher Kapazitäten, die im Alltag oft ungenutzt bleiben.

Technik und Fahrerassistenz

Die Tucson‑Familie bringt die Hyundai SmartSense Suite in aktueller Ausprägung: Forward Collision‑Avoidance Assist (2. Generation), Highway Driving Assist 2 und eine Navigation‑basierte adaptive Geschwindigkeitsregelung. Neu sind Systeme wie Memory Reverse Assist (speichert Rückwärtsstrecken bis 30 km/h), Ground View Monitor für bessere Übersicht in engen Situationen und Trailer Reverse Assist — Features, die besonders Nutzern mit Anhänger oder Campern entgegenkommen.

Praxis: Fahrverhalten und Alltag

Der verlängerte Radstand verspricht eine stabilere Straßenlage und ein ruhigeres Fahrverhalten, insbesondere auf der Autobahn oder auf kurvigen Landstraßen rund um München. Die Hybridvarianten versprechen im Stadtverkehr deutlich niedrigere Verbrauchswerte, während der Verbrenner für lange Strecken die Reichweite sicherstellt. Das Fahrwerk dürfte, wie bei Hyundai üblich, einen Mix aus Komfort und sicherer Führung bieten — ideal für Familien oder Pendler.

Preis & Marktposition

Hyundai hat die Preise noch nicht final genannt; die aktuelle Generation startet bei etwa 34.400 Euro. Angesichts der erweiterten Technikpalette und des größeren Innenraums ist mit einer breiten Preisspanne zu rechnen. Käufer sollten vor der Entscheidung genau abwägen: Ist regelmäßiges Laden möglich (dann PHEV attraktiv), oder ist ein Full‑Hybrid wirtschaftlicher für tägliche Fahrten ohne Lademöglichkeit?

Kaufempfehlung: Wer sollte sich den Tucson ansehen?

  • Familien: wegen Platz und flexiblem Kofferraumvolumen.
  • Technik‑Interessierte: wegen großem Display, KI‑Funktionen und Assistenzpaket.
  • Pendler mit Lademöglichkeit: PHEV kann echte Vorteile bieten.
  • Fahrer ohne regelmäßige Lademöglichkeit: Full‑Hybrid bietet den besten Kompromiss.
  • Die neue Hyundai Tucson ist mehr als ein Facelift: sie ist ein Neustart mit klarem Fokus auf Raum, Technik und einer breiten Elektrifizierungsstrategie. Für Käufer in Deutschland bietet sie viel Fahrzeug fürs Geld — und für technische Neugierige ausreichend Optionen, um die richtige Version für den persönlichen Alltag auszuwählen.

    Elmer