Die neue BMW X5 erwischt: Dieses Designdetail spaltet Fans – sehen Sie, was BMW verändert hat
Die neue BMW X5-Generation lässt nicht mehr lange auf sich warten: Prototypen wurden erneut bei Testfahrten erwischt, und die neuesten Spy‑Shots geben bereits interessante Hinweise auf Design und Technik. Als Münchner, der die Straßen rund um Bayern gut kennt, schaue ich mir an, was diese Beobachtungen für Käufer, Fuhrparkbetreiber und Fans der Marke bedeuten könnten. Spoiler: BMW geht klar den Weg der visuellen Annäherung an seine Elektromodelle – bei der Technik bleibt die Palette breit.
Äußeres: iX3‑Gene deutlich erkennbar
Was sofort ins Auge springt, ist die erkennbare Verwandtschaft zur neuen iX3‑Front. Die charakteristischen Nierengitter erscheinen in reduziertem, vertikalem Format – eine Abkehr von den sehr breiten, horizontalen Flanken früherer X5‑Generationen. Dieses Design signalisiert zwei Dinge: BMW will seine Modellsprache vereinheitlichen und die neuen SUV klar in die elektrische Zukunft einbinden, auch wenn es sich bei vielen Motorisierungen weiterhin um Verbrenner oder Hybridvarianten handeln wird.
Die Scheinwerfer sind komplett neu gestaltet und zeichnen ein deutlich schärferes, technisches Profil. Statt massiver Leuchtblöcke nutzt BMW offenbar feinere Lichtgrafiken, die das Fahrzeug bei Nacht deutlich ruhiger, aber präziser wirken lassen. Am Heck fällt die Entscheidung gegen ein durchgehendes „Coast‑to‑coast“-Leuchtband auf: feine horizontale Lichtlamellen sollen von vertikalen Segmenten ergänzt werden – ein eigenständiger Look, der moderne Technik betont, ohne in Einheitsdesign zu verfallen.
Innenraum: Panoramic iDrive als wahrscheinlicher Standard
Bisher sind keine Innenaufnahmen aufgetaucht, dennoch ist die Erwartungshaltung klar: BMW wird das Panoramic iDrive übernehmen oder zumindest stark anlehnen. Das bedeutet ein schmales, durchgehendes Display über die gesamte Armaturenbreite kombiniert mit einem großen zentralen Touchscreen für Infotainment und Fahrzeugfunktionen. Entscheidend bleibt, wie BMW die Balance zwischen Touch‑Bedienung und physischen Bedienelementen hält – gerade auf längeren Fahrten in Bayern schätzt man haptische Steuerungen für Klima und Fahrmodi.
Für Vielfahrer und Familien ist wichtig, dass die Ergonomie stimmt: gute Sitzunterstützung, übersichtliche Anzeigen und einfache Menüführung sind Pflicht. BMW hat hier in anderen Modellen bereits nachgebessert; die X5‑Generation dürfte davon profitieren.
Antriebsoptionen: Multienergie statt Einbahnstraße
BMW plant offenbar eine breite Bandbreite an Motorisierungen: klassische Benziner, Diesel (noch relevant für bestimmte Märkte), Hybridvarianten, vollelektrische Modelle und – als längerfristige Perspektive – sogar eine Wasserstoffvariante ab 2028. Diese Strategie spricht für Flexibilität gegenüber unterschiedlichen Kundenbedürfnissen: Wer in der Stadt unterwegs ist, wählt möglicherweise einen elektrischen X5; wer häufig mit Anhänger oder auf Langstrecke fährt, bevorzugt eine Verbrennerversion oder plug‑in‑Hybrid.
Konkrete Leistungsdaten und Reichweiten stehen noch aus. Erwartbar ist jedoch, dass BMW die elektrischen Varianten mit konkurrenzfähigen WLTP‑Werten positioniert und die Hybride so dimensioniert, dass sie sowohl Alltagstauglichkeit als auch elektrische Reichweite für kurze Strecken bieten.
Fahrdynamik und Fahrwerk: Komfort trifft Sportlichkeit
Die X5‑Baureihe steht traditionell für eine gelungene Kombination aus Komfort und Dynamik. Auf Basis der nun sichtbaren Proportionen ist zu erwarten, dass BMW das Fahrwerk weiter verfeinert: adaptive Dämpfung, optionale Hinterachslenkung und verbesserte Lenkübersetzung könnten Teil des Pakets sein. Für die bayerischen Alpen ist das wichtig: Gute Balance zwischen präziser Kurvenführung und souveränem Abrollen auf Autobahnetappen entscheidet über das Gefühl beim Fahren.
Ein zentraler Punkt wird die Geräuschdämmung: insbesondere bei den Verbrennervarianten muss BMW weiterhin dafür sorgen, dass Fondpassagiere von der Außenlautstärke wenig mitbekommen. Bei elektrischen Modellen wiederum gewinnt das Fahrgefühl durch direkte Antriebskraft und ruhigen Lauf an Bedeutung.
Sicherheit und Assistenz: Evolution statt Revolution
BMW dürfte die Assistenzsysteme auf aktuellen Stand bringen: erweiterte adaptive Tempomatfunktionen, verbesserte Spurhalteassistenten und Parkassistenten werden erwartet. Interessant ist die Frage, wie weit BMW in Richtung teilautonomes Fahren geht und welche Funktionen serienmäßig angeboten werden. Für Käufer, die viel in Städten wie München oder Nürnberg unterwegs sind, könnte ein ausgereiftes Parkassistenzsystem den Alltag deutlich erleichtern.
Marktpositionierung und Konkurrenz
Die X5 bleibt eines der wichtigsten Modelle im Segment der großen Premium‑SUV. Ihre Gegner sind Audi Q7, Mercedes‑Benz GLE und neue Angebote von Herstellern wie Volvo. BMWs Ansatz, Designmerkmale der Elektrofamilie zu übernehmen, ist ein strategischer Schachzug: Er signalisiert Moderne und technologischen Anschluss, ohne die traditionellen Stärken (Fahrdynamik, Marke) aufzugeben.
Was Käufer jetzt beachten sollten
Die neuen Spy‑Bilder zeigen: BMW setzt bei der X5‑Generation auf Modernisierung, die optisch an die Elektrolinie gekoppelt ist, ohne technische Vielfalt zu opfern. Für Käufer bedeutet das mehr Auswahl und neue Designcodes – für Enthusiasten bleibt spannend, wie BMW die Symbiose aus Tradition und Zukunftstechnologie in die Praxis überführt.
