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Jeep Compass 2026 enthüllt: Preise, Reichweiten und warum die Elektro‑ und Hybridvarianten alles verändern könnten

Jeep bringt die neue Compass‑Generation in die Schauräume, und das in einer ausgesprochen vielseitigen Aufstellung: Die Compass 2026 rollt vom Band in Melfi und ist konzipiert, um mit Mild‑Hybrid, Plug‑in‑Hybrid und rein elektrischen Antrieben gleichermaßen zu funktionieren. Für Kunden in Deutschland und hier in Bayern stellt sich die Frage: Lohnt sich der Kauf, welche Technik passt zu meinem Profil, und wie verhält sich der Kompakt‑SUV im Alltag? Ich habe mir die wichtigsten Fakten, Ausstattungsfeatures und technischen Daten angesehen.

Produktion und Plattform

Die neue Compass basiert auf der STLA Medium Plattform von Stellantis und wird in Melfi (Italien) gefertigt. Diese Architektur ist modular genug, um verschiedene Antriebsstränge aufzunehmen – genau das, was heute gefordert ist, wenn man sowohl Verbrennungs‑ als auch Elektrikvarianten anbieten möchte. Der Vorteil für Käufer: ein breites Angebot aus einer Modellreihe, aber auch die Notwendigkeit, genau hinzusehen, welche Variante die beste Balance aus Kosten, Verbrauch und Nutzwert liefert.

Ausstattungen: Altitude und First Edition

Jeep startet mit zwei initialen Ausstattungslinien, die das Spektrum von pragmatisch bis komfortorientiert abdecken:

  • Altitude – serienmäßig u. a. mit 18‑Zoll‑Rädern (19″ beim BEV), Full‑LED‑Scheinwerfern, Keyless‑System, Zwei‑Zonen‑Klima, digitalem Kombiinstrument (10,25″) und großem 16‑Zoll‑Zentraldisplay. Assistenzsysteme bis Level‑2 (adaptive Geschwindigkeitsregelung, Parksensoren vorne/hinten) sind an Bord – für den Alltag eine sinnvolle Basis.
  • First Edition – zusätzlich Matrix‑LED‑Scheinwerfer, beheiztes Lenkrad und Sitze, elektrisch öffnender Kofferraum, getönte Scheiben hinten, beleuchtete Chrom‑Gitter und kabelloses Laden. Optisch und funktional setzt diese Linie auf mehr Komfort und Präsenz.
  • Preise: Einstieg ab 40.900 Euro

    Die Preisstruktur ist klar kommuniziert:

  • Altitude 1.2 MHEV 145 PS: 40.900 €
  • First Edition 1.2 MHEV 145 PS: 42.900 €
  • Altitude 1.6 PHEV 225 PS: 45.900 €
  • First Edition 1.6 PHEV 225 PS: 47.900 €
  • Altitude BEV 213 PS (74 kWh): 47.900 €
  • First Edition BEV 213 PS (74 kWh): 49.900 €
  • Für Käufer bedeutet das: Die elektrifizierten Varianten befinden sich preislich nahe beieinander, mit einem moderaten Aufschlag gegenüber dem Mild‑Hybrid. Interessant ist der relativ attraktive Einstiegspreis für einen kompakten, voll ausgestatteten SUV.

    Die Motoren im Detail

    Die Motorenpalette deckt typische Käufersegmente ab:

  • 1.2 MHEV (145 PS) – der leichte Hybrid für Sparsamkeit im Alltag, gekoppelt an ein 6‑Gang‑Doppelkupplungsgetriebe und Frontantrieb. Für Pendler und Familien, die überwiegend Kurz‑ und Mittelstrecken fahren, eine wirtschaftliche Wahl.
  • 1.6 PHEV (225 PS, 350 Nm) – Plug‑in mit einer Batterie von 17,9 kWh, die im WLTP‑Mix eine elektrische Reichweite von circa 90 km ermöglichen soll. Ladezeit an 7‑kW‑Wallbox unter 3 Stunden. Ideal für kombinierte Nutzer: tägliche Null‑Emissions‑Strecken und gelegentliche Langstrecken ohne Reichweitenangst.
  • BEV 213 PS (74 kWh) – vorerst mit 74 kWh Batterie und einer Reichweite von bis zu 500 km angegeben; 160‑kW‑Schnellladung ermöglicht 31 Minuten für eine signifikante Aufladung. Später sind Versionen mit 96 kWh und Allrad‑Varianten (bis 375 PS) geplant, die bis zu 650 km Reichweite erreichen sollen.
  • Alltagstauglichkeit und Praxistipps

    In der Praxis entscheiden drei Faktoren: Ladeinfrastruktur, Fahrprofil und Fördermöglichkeiten. Für städtische Pendler ist der PHEV in Kombination mit der 90‑km‑Angabe attraktiv – viel Alltagsstrecke elektrisch, bei Bedarf thermisch. Für Langstreckenfahrer bieten die BEV‑Versionen mit den größeren Batterien langfristig Vorteile, jedoch sind echte 500–650 km in der Praxis stark fahrstil‑ und wetterabhängig.

  • Wer zuhause Laden kann (Wallbox), hat mit BEV oder PHEV klare Vorteile.
  • Für Gelegenheitsladenutzer kann der MHEV die kostengünstigste Lösung sein.
  • Förderungen für elektrische Modelle sind zu prüfen; oft reduzieren sie effektiv den Kaufpreis.
  • Sicherheits‑ und Assistenzpakete

    Jeep stattet die Compass mit modernen Assistenzsystemen aus, die auf Autobahn und im Stadtverkehr nützlich sind: adaptiver Tempomat, Spurhalteassistenten, Parksensoren und Rückfahrkamera. Diese Features erhöhen den Komfort und sind heute für viele Käufer beim Vergleich entscheidend.

    Fazit für den Kaufentscheid

    Die neue Jeep Compass punktet mit einem breit aufgestellten Antriebsportfolio, solidem Ausstattungsumfang und konkurrenzfähigen Preisen. Für Kunden in Deutschland bietet sie eine echte Alternative: der MHEV als preiswerte Alltagshilfe, der PHEV für Pendler mit Ladeoption, und das BEV für emissionsfreies Fahren mit hoher Reichweiteoption. Entscheidend bleibt die individuelle Nutzung – daher empfehle ich, vor dem Kauf das eigene Fahrprofil zu analysieren und die Fördermöglichkeiten in Deutschland zu prüfen.

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