Jeep bringt die neue Compass‑Generation in die Schauräume, und das in einer ausgesprochen vielseitigen Aufstellung: Die Compass 2026 rollt vom Band in Melfi und ist konzipiert, um mit Mild‑Hybrid, Plug‑in‑Hybrid und rein elektrischen Antrieben gleichermaßen zu funktionieren. Für Kunden in Deutschland und hier in Bayern stellt sich die Frage: Lohnt sich der Kauf, welche Technik passt zu meinem Profil, und wie verhält sich der Kompakt‑SUV im Alltag? Ich habe mir die wichtigsten Fakten, Ausstattungsfeatures und technischen Daten angesehen.
Produktion und Plattform
Die neue Compass basiert auf der STLA Medium Plattform von Stellantis und wird in Melfi (Italien) gefertigt. Diese Architektur ist modular genug, um verschiedene Antriebsstränge aufzunehmen – genau das, was heute gefordert ist, wenn man sowohl Verbrennungs‑ als auch Elektrikvarianten anbieten möchte. Der Vorteil für Käufer: ein breites Angebot aus einer Modellreihe, aber auch die Notwendigkeit, genau hinzusehen, welche Variante die beste Balance aus Kosten, Verbrauch und Nutzwert liefert.
Ausstattungen: Altitude und First Edition
Jeep startet mit zwei initialen Ausstattungslinien, die das Spektrum von pragmatisch bis komfortorientiert abdecken:
Preise: Einstieg ab 40.900 Euro
Die Preisstruktur ist klar kommuniziert:
Für Käufer bedeutet das: Die elektrifizierten Varianten befinden sich preislich nahe beieinander, mit einem moderaten Aufschlag gegenüber dem Mild‑Hybrid. Interessant ist der relativ attraktive Einstiegspreis für einen kompakten, voll ausgestatteten SUV.
Die Motoren im Detail
Die Motorenpalette deckt typische Käufersegmente ab:
Alltagstauglichkeit und Praxistipps
In der Praxis entscheiden drei Faktoren: Ladeinfrastruktur, Fahrprofil und Fördermöglichkeiten. Für städtische Pendler ist der PHEV in Kombination mit der 90‑km‑Angabe attraktiv – viel Alltagsstrecke elektrisch, bei Bedarf thermisch. Für Langstreckenfahrer bieten die BEV‑Versionen mit den größeren Batterien langfristig Vorteile, jedoch sind echte 500–650 km in der Praxis stark fahrstil‑ und wetterabhängig.
Sicherheits‑ und Assistenzpakete
Jeep stattet die Compass mit modernen Assistenzsystemen aus, die auf Autobahn und im Stadtverkehr nützlich sind: adaptiver Tempomat, Spurhalteassistenten, Parksensoren und Rückfahrkamera. Diese Features erhöhen den Komfort und sind heute für viele Käufer beim Vergleich entscheidend.
Fazit für den Kaufentscheid
Die neue Jeep Compass punktet mit einem breit aufgestellten Antriebsportfolio, solidem Ausstattungsumfang und konkurrenzfähigen Preisen. Für Kunden in Deutschland bietet sie eine echte Alternative: der MHEV als preiswerte Alltagshilfe, der PHEV für Pendler mit Ladeoption, und das BEV für emissionsfreies Fahren mit hoher Reichweiteoption. Entscheidend bleibt die individuelle Nutzung – daher empfehle ich, vor dem Kauf das eigene Fahrprofil zu analysieren und die Fördermöglichkeiten in Deutschland zu prüfen.
