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Mercedes S‑Klasse 2026 ab 128.454 €: Luxus, V12‑Träume und Optionen, die Ihren Geldbeutel sprengen können

Die neue Mercedes‑S‑Klasse 2026 steht kurz vor dem Markteintritt und präsentiert sich als umfassend überarbeitete Oberklasse‑Limousine: modernisierte Optik, überarbeitete Technik und ein nochmals aufgewertetes Innenraum‑Konzept. Der Listenpreis startet bei 128.454 Euro für die Kurzwagen‑Variante; die Langversion beginnt bei 135.427 Euro. Als Münchner, der häufig Langstrecken und Autobahn‑Etappen fährt, nehme ich die Zahlen, Ausstattungsvarianten und technischen Details unter die Lupe – damit Sie besser einschätzen können, welche S‑Klasse für welches Nutzungsprofil wirklich Sinn macht.

Preisstruktur und Variantenüberblick

Mercedes bietet die neue S‑Klasse in mehreren Motorisierungen und Ausstattungsniveaus an. Auf der Kurzversion nennt die Marke drei Hauptausstattungen: Advanced, Advanced Plus und Premium. Für die Langversion kommt eine zusätzliche Stufe hinzu. Die Preise variieren je nach Motorisierung und Ausstattung deutlich: die Basis S 350 d (3,0 l Diesel, 313 PS) beginnt bei 128.454 Euro, während die kraftvolleren Benziner und Top‑Versionen (S 500, 449 PS) deutlich darüber liegen. In der langen Karosserie können Preise in der gehobenen Ausstattung leicht in Regionen jenseits von 170.000 bis 187.000 Euro klettern.

Ausstattungslevel im Detail

Das Einstiegsniveau „Advanced“ bietet bereits eine solide Serienausstattung: Digital Light Scheinwerfer, Bi‑Zonen‑Klimatisierung, Lederausstattung, beheizbare Vordersitze, zwei Wireless‑Charging‑Platten, ein 14,4‑Zoll‑Zentraldisplay, Holzeinlagen, lenkbare Hinterachse, Airmatic‑Dämpfer, adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent und rückwärtige Kamerasysteme. Dazu kommen servoassistierte Türen und sieben Jahre Gratis‑Car‑to‑X‑Service – alles Merkmale, die den Komfort auf hohem Niveau halten.

  • Advanced Plus ergänzt ein großes Panoramadach, beheizbare Wischer, 360‑Grad‑Parkhilfe, ein Air‑Quality‑System und das Burmester 3D Soundsystem.
  • Premium bringt dann noch belüftete und massierende Vordersitze sowie ein Augmented‑Reality‑Head‑up‑Display.
  • Motorenpalette und Elektrifizierung

    Interessant ist die Motorenstrategie: Aktuell setzt Mercedes auf elektrifizierte Sechszylinder (Mild‑Hybrid 48V bzw. 40V je nach Variante) sowohl bei Diesel‑ als auch Benzinaggregaten. Beispiele:

  • S 350 d: 3,0 l Diesel, 313 PS, 650 Nm (Kurzversion ab 128.454 €)
  • S 450 d: 3,0 l Diesel, 367 PS, 750 Nm
  • S 450 (Benzin): 3,0 l Reihensechszylinder, 381 PS
  • S 500: 3,0 l Benziner, 449 PS
  • Demnächst folgen stärkere Optionen: ein 4,0‑Liter‑V8 Biturbo (537 PS) sowie Plug‑in‑Hybridvarianten mit etwa 435 PS und 585 PS. Zudem bleibt der V12 (vorerst für spezielle S680 Guard‑Modelle) als Symbol für maximale Exklusivität in der Palette.

    Praxisrelevanz: Für wen welche Motorisierung?

    Im Alltag spielen Reichweite, Laufkultur und Verbrauch eine große Rolle. Die Mild‑Hybrid‑Systeme helfen, Verbrauch und Anfahrverhalten zu optimieren – insbesondere bei viel Stop‑and‑Go‑Verkehr. Für Vielfahrer und Chauffeurdienste kann der Diesel mit hohem Drehmoment und reduzierter Verbrauchsrate weiterhin sinnvoll sein. Wer hingegen Wert auf spontane Beschleunigung und ein kultivierteres Klangbild legt, wird zum Benziner oder später zum Plug‑in‑Hybrid greifen.

    Innenraum, Komfort und Technik

    Der Innenraum der S‑Klasse bleibt eine technische und haptische Offenbarung: großformatige Bildschirme, hochwertige Materialien und eine Vielzahl an Assistenz‑ und Komfortsystemen setzen Maßstäbe. Das Burmester‑3D‑System, die Head‑up‑Anzeige mit Augmented Reality und die massierenden Rücksitzoptionen definieren Luxus neu. Besonders bemerkenswert ist die Orientierung auf Fahrkomfort – adaptive Dämpfung, aktive Geräuschdämmung und eine intelligente Klimatisierung sollen lange Fahrten deutlich angenehmer machen.

    Preis‑Leistungs‑Überlegung

    Die S‑Klasse ist per Definition kein Schnäppchen – sie ist Statussymbol und Technologieplattform zugleich. Wer sich mit den Basisvarianten zufriedengibt, erhält viel Technik fürs Geld; wer jedoch alle Optionen auswählt, erlebt schnell ein exponentielles Preiswachstum. In München und Umgebung, wo Parkraum begrenzt und kurze Strecken häufig sind, lohnt es, die Ausstattung gezielt zu wählen: Features wie HUD, Massagesitze und intelligentes Infotainment sind Luxus, aber nicht immer alltäglich relevant.

    Fazit technischer Natur

    Die S‑Klasse 2026 ist eine konsequente Weiterentwicklung: modernes Design, elektrifizierte Motoren, ein luxuriöses Interieur und ein Paket an Assistenzsystemen, das kaum Wünsche offenlässt. Entscheidend für Kaufinteressenten ist die sinnvolle Auswahl der Motorisierung und der Optionen, um ein Fahrzeug zu konfigurieren, das sowohl im Alltag funktioniert als auch den Anspruch an Komfort und Technik erfüllt. Für Chauffeurflotten bleibt die Diesel‑Variante spannend, für Privatkunden mit Hang zu Nachhaltigkeit dürften später verfügbare Plug‑in‑Hybride die attraktivste Wahl sein.

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