Die Formen einer neuen Generation
Mit der zweiten Generation des T-Roc präsentiert Volkswagen einen Crossover, der nicht mehr nur auf Zweckmäßigkeit setzt, sondern in puncto Design und Proportionen eine klare Weiterentwicklung zeigt. Die Frontpartie überzeugt mit einer markanten Lichtsignatur, bei der LED-Matrix-Scheinwerfer optisch mit einer durchgehenden Leuchtlinie verbunden sind. Der Kühlergrill in glänzendem Schwarz (bei der R-Line-Ausführung) strahlt Selbstbewusstsein aus, während die fließenden Konturen im Seitenteil das leichtere Coupé-Profil unterstreichen.
Wachsende Ausmaße und bessere Raumausnutzung
Ganze zwölf Zentimeter ist der neue T-Roc länger als sein Vorgänger und erreicht nun 4,37 Meter Gesamtlänge. Ein Zuwachs, der sich vor allem im um 13 Zentimeter verlängerten Radstand bemerkbar macht. Dadurch gewinnt der Innenraum an Großzügigkeit: Die Fondpassagiere genießen mehr Knie- und Kopffreiheit, während der Kofferraum auf ein Mindestvolumen von 465 Litern wuchs—zwanzig Liter mehr als bisher.
Interieur: Qualität und Hightech im Einklang
Volkswagen hat im Innenraum nachgelegt: Hochwertige Kunststoffe werden von geschmeidigen Textilflächen und mattem Klavierlack umrahmt. Die Türinnenverkleidungen sind neu gestaltet, und die Mittelkonsole besticht durch eine ergonomische Dreh-/Drück-Controller-Bedienung sowie eine induktive Ladefläche. Das 12,9-Zoll-Infotainment-Display bildet den Mittelpunkt des Cockpits, flankiert von Touch-Tasten zur schnellen Klimabedienung.
Digitales Cockpit und HUD
Auch das Kombiinstrument ist jetzt komplett digital (10 Zoll), mit moderner Grafik und individuell einstellbaren Anzeigen. Neu im T-Roc ist das Head-up-Display Pro, das wichtige Fahrsignale direkt in die Windschutzscheibe projiziert. Fahrerassistenzsysteme wie die adaptive Fahrwerksregelung, Spurhalteassistent und die automatische Parklenkfunktion runden das Technologiekonzept ab.
Leichtes Reisen dank Mild-Hybrid
Zum Start offeriert Volkswagen den T-Roc mit zwei 1.5-Liter-TSI-Mild-Hybrid-Motoren, wahlweise mit 115 oder 150 PS. Beide Aggregate verfügen über eine 48-Volt-Bordnetzunterstützung, die Start-Stopp-Automatik und Rekuperation verbessert. Der sparsame Hybridantrieb glänzt im Alltag durch fein dosierte elektrische Antriebsunterstützung und eine gesteigerte Effizienz im Stadtverkehr.
Ausblick auf den Full-Hybrid 2026
Für 2026 kündigt Volkswagen einen neuen Full-Hybrid an, basierend auf demselben 1.5-Liter-Turbobenziner. Zwei Leistungsstufen (136 und 170 PS) sollen dank Hochvoltbatterie und zusätzlichem E-Motor eine kombinierte Reichweite im elektrischen Modus ermöglichen. Mit einem Drehmoment von 306 Newtonmetern verspricht der T-Roc Full-Hybrid souveräne Beschleunigung und echte E-Langstrecken-Option.
Performance und Allrad für die R-Version
Ergänzt wird das Angebot im kommenden Jahr durch die potenten Spitzenmodelle:
Fahrdynamik und Fahrwerk
Die neue MQB-A0-Plattform verleiht dem T-Roc ein fein austariertes Fahrwerk. Die Basisversionen setzen auf passiv abgestimmte Federn und Dämpfer, während R-Line-Modelle optionale DCC-Fahrwerkregelung bieten. Diese passt die Federkennlinien elektronisch an Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrstil an—ideal für bayerische Landstraßen wie für zügiges Autobahnfahren.
Ausstattungsvielfalt und Komfort
Das Angebot umfasst neben serienmäßigen LED-Lichtern und einem Multifunktionslenkrad viele Extras:
Verfügbarkeit und Preispositionierung
Der neue Volkswagen T-Roc startet ab September 2025 in die Bestellphase und rollt ab Ende November zu den Händlern. Dazu kündigt VW einen leichten Aufschlag gegenüber dem Vorgängermodell an, dessen Preise bei etwas über 30.000 Euro beginnen. Für das neue Generation-Modell rechnet man mit einer Preisspanne von 32.000 bis 50.000 Euro, je nach Ausstattungslinie und Antriebskonzept.