Der neue VW T-Roc 2025 zielt darauf ab, seinen Status als einer der meistverkauften kompakten SUVs in Europa zu festigen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wächst er um 12 cm auf eine Länge von 4,37 m und bietet nun einen Radstand von 2,63 m. Dieser Größenzuwachs spiegelt sich direkt im Innenraum und im Kofferraumvolumen wider.
Modernisierte Cockpit-Welt
Im Cockpit setzt VW auf Digitaltechnik: Ein 10-Zoll-Fahrerdisplay ersetzt die klassischen Rundinstrumente. Dazu kommt ein 12,9-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole mit WLAN-Car-Play und Android Auto. Ein erstmals verfügbares Head-Up-Display projiziert alle wichtigen Infos direkt in die Windschutzscheibe.
Kofferraum und Variabilität
Der um 12 cm gewachsene Radstand sorgt für 465 Liter Zuladung im Normalzustand. Damit liegt der neue T-Roc sowohl vor dem Vorgänger als auch vor vielen Wettbewerbern. Die Rückbank ist asymmetrisch geteilt und bietet einen flexiblen Ladeboden für mehr Alltagstauglichkeit.
Innovative Antriebsvarianten
- Einführung von zwei Vollhybriden (136 und 170 PS, jeweils 306 Nm) – verfügbar in späteren Produktionsphasen.
- Bekannte 1,5-Liter-TSI-Benziner mit 115 und 150 PS im Mild-Hybrid-System (48-Volt-Technik).
- Ab 2026 ein 2,0-Liter-TSI-Mild-Hybrid mit 190 PS, Allradantrieb 4MOTION und 7-Gang-DSG.
- Sportliche Perspektive: Künftige T-Roc R mit mehr Leistung und dynamischer Abstimmung.
Die härtesten Gegner im Überblick
Im wachsenden Segment der kompakten SUVs muss sich der T-Roc gegen zahlreiche Modelle behaupten:
- Dacia Duster (4,34 m, 430–517 L, auf bis zu 1.545 L erweiterbar) – Motoren: Eco-G 100 GPL, 1.2 Bi-Fuel 131 PS mild-hybrid, 140 PS Vollhybrid. Einstieg ab 19.900 €.
- Hyundai Kona (4,35 m, bis 1.300 L) – Antriebe von 1.0 Turbo bis 1.6, Vollhybrid und Elektro (156/218 PS, 514 km Reichweite). Preise ab 26.700 €.
- Mazda CX-30 (4,40 m, 430–1.406 L) – Elegante Linien mit 140–186 PS Sky-Activ-G-Mild-Hybrid und optionalem Allrad. Ab 27.950 €.
- MG ZS (4,43 m, bis 1.457 L) – China-SUV mit 1.5 Turbo 116 PS oder 197 PS Vollhybrid. Einstieg ab 20.490 €.
- Nissan Qashqai (4,43 m, bis 1.447 L) – Klassiker mit 1.3 DIG-T 140/158 PS und e-Power–Hybridtechnologie. Ab 32.600 €.
- Opel Frontera (4,39 m, bis 1.600 L) – Neue Edition des Geländewagens mit 1.2 Turbo 110/145 PS oder 100 % Elektromotor (113 PS). Ab 24.500 €.
- Renault Symbioz (4,41 m, bis 1.582 L) – Familien-SUV mit 1.4 Turbo 140 PS oder 143 PS Vollhybrid. Ab 33.500 €.
- Seat Ateca (4,38 m, 510 L) – Bestehend seit 2016, mit Ottomotor, Diesel und Cupra-Varianten bis 300 PS. Preise ab 29.150 €.
- Škoda Karoq (4,39 m, bis 1.810 L) – Geräumigster Ladeboden, Benziner 116–190 PS, Diesel 116/150 PS, optional Allrad. Ab 32.000 €.
- Toyota C-HR (4,39 m, 377 L) – Coupé-SUV mit 1.8 Hybrid 140 PS, 2.0 Hybrid 197 PS und 223 PS Plug-in. Bald auch rein elektrisch mit 600 km. Ab 35.700 €.
Wo liegen die Stärken des T-Roc?
Der VW T-Roc punktet mit seinem ausgewogenen Gesamtpaket:
- Modernes Digital-Cockpit und großzügige Touchscreens.
- Extrem variable Ladelösung dank vergrößertem Kofferraum und umklappbarer Rückbank.
- Breites Angebot an Hybrid-Antrieben für mehr Effizienz und geringere Emissionen.
- Robuste VW-Qualität, die sich im Fahrverhalten und in der Materialwahl zeigt.
- Sportliche Perspektive: künftige R-Variante als echtes Performance-Highlight.
Fazit im laufenden Markt
Mit dem Wachstum in Länge und Radstand, den digitalen Neuerungen sowie den Vollhybrid-Modellen positioniert sich der VW T-Roc 2025 als ernstzunehmender Mitbewerber im hart umkämpften Segment der kompakten SUVs. Ob er echte Marktanteile gewinnt, hängt jedoch davon ab, wie gut VW die neuen Hybridvarianten einführt und den Preis gegenüber preiswerten Mitbewerbern hält.